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Englisch mangelhaft: Fehlerhafte Übersetzungen lösen Belustigung aus

Juni 1st, 2012 · Keine Kommentare

Englischanfänger machen oft den Fehler, Sätze oder Redewendungen eins-zu-eins vom Deutschen ins Englische zu übersetzen. Vor solchen falschen Übersetzungen sind jedoch auch international erfahrene Prominente und Politiker nicht gefeit. Neustes Beispiel ist die ehemalige Eiskunstläuferin Katharina Witt.

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Shows mit weniger bekannten VIPs sind der neue Hit im TV. Das englische Format „Dancing on Ice“, auch in Deutschland sehr beliebt, setzt dabei auch auf bekannte Jurygesichter. In der siebten Staffel der Show sollte Katharina Witt als Gast-Juror die Leistungen der prominenten Eiskunstläufer bewerten. Obwohl Witt bereits zuvor Gastauftritte in amerikanischen TV-Formaten absolviert hat, scheint ihr Englisch alles andere als sicher zu sein. So sprach sie in einer der Sendungen über die Leistungen der Skirennläuferin Chemmy Alcott. In Bezug auf ihre Körpergröße bezeichnete Witt die Teilnehmerin als „big woman“, also als „schwere oder dicke Frau“. Infolge eines Übersetzungsfehlers verwechselte Witt die Worte „big“ und „tall“. Was folge, war ein mittelgroßer Eklat. Alcott selbst soll in Tränen ausgebrochen sein.

Sprachpanscher des Jahres

Aber auch andere deutsche Prominente sollten angesichts eklatanter Lücken im Englisch-Wortschatz einen mobilen Übersetzer beauftragen. Legendär sind etwa die Reden des Fußballers Lothar Matthäus, der mit seinem Ausspruch „I hope, we have a little bit lucky“ einen Klassiker in Sachen Übersetzungsfehler schuf. Solche und ähnliche Verwirrungen zeichnet der „Verein für Deutsche Sprache“ mit dem Negativpreis „Sprachpanscher des Jahres“ aus. Im Jahr 1997 erhielt diese zweifelhafte Auszeichnung die Designerin Jil Sander, die mit einem seltsamen Denglisch-Sprachmix zahlreiche Verständnisschwierigkeiten ausgelöst haben wird. Selbst Politiker wie Außenminister Westerwelle sind vor schlechten deutsch-englisch Übersetzungen nicht sicher. So verärgerte Westerwelle auf einer Pressekonferenz, als er sich weigerte in Englisch zu antworten. Aktuelles Beispiel für Politiker, die sich ein Übersetzungsbüro leisten sollten, ist der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy. Auf seinem Internetauftritt sei das Englisch so schlecht gewesen, dass Korrekturen nötig geworden worden waren. Ein Vorlesedienst hatte die englischen Texte mit einem starken französischen Akzent vorgetragen. Noch heute kursiert diese veraltete Version und löst allerlei Heiterkeit aus.

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